
Die Schattenseiten des Gartens können von extrem trockenem bis zu feuchtem oder tiefem Schatten reichen, beispielsweise in engen Innenhöfen oder unter dichtkronigen Bäumen. Aber für jeden Standort gibt es spezielle Arten, die bestens damit zurechtkommen. Verhelfen Sie Ihren Schattenpflanzen gleich zu einem guten Start: Lockern Sie den Boden, denn gerade unter Bäumen ist der oft verdichtet. Mischen Sie Humus in die Pflanzstelle, um den Nährstoffbedarf der neuen Pflanzen zu decken, und tragen Sie nach dem Einpflanzen eine Mulchschicht auf. Das hält die Bodenfeuchtigkeit. Im Regenschatten unter großen Gehölzen oder an der Hauswand ist es meist dauerhaft trocken. Wässern Sie hier Ihre Pflanzen regelmäßig.
Diese Pflanzen gedeihen gut in schattigen Gärten:
Funkien

Funkien und Taubnesseln leuchten mit ihren silbriggrünen Blattzeichnungen.
Kleines Immergrün

Das kleine Immergrün ist ein robuster Bodendecker, verträgt Trockenheit und blüht im April.
Lungenkraut

Lungenkraut blüht erst in Rosa und verfärbt sich später zartviolett.
Sterndolde

Sterndolde bevorzugt feuchte, nährstoffreiche Böden. Die Große Sterndolde
(Astrantia major) passt gut zu Waldglockenblumen.
... und das blüht auch gut im Schatten
Im Frühsommer: Akelei, Balkanstorchschnabel, Bergenie, Maiglöckchen, Fingerhut, Kaukasisches Vergissmeinnicht.
Im Hochsommer: Astilbe, Clematis, Kletterhortensie, Sterndolde, Waldglockenblume, Waldstorchschnabel, Wiesenraute, Ziernessel.
Im Spätsommer/Herbst: Eisenhut, Herbstalpenveilchen, Hortensie, Krötenlilie, Silberkerze.
Veröffentlicht in Gartenidee

