
Mit der Herbstzeit rücken auch die Erkältungen näher. Mit Naturheilmitteln können Sie Ihre Abwehrkräfte vorbeugend stärken, und falls es Sie doch erwischt, Symptome lindern und Infekte schnell wieder in den Griff bekommen. Kräuter, Blüten und Blätter, vorzugsweise aus dem eigenen Garten, sind stets frisch zur Hand und auch getrocknet gut für Badezusätze, Umschläge, Tees oder Salben verwendbar. Die altbewährten Hausmittel vom Kräuterhexlein oder aus dem Klostergarten sind schnell und einfach selbst gemacht. Unsere Liste hilft Ihnen dabei:
Kamille, Pfefferminze, Thymian: wirken wohltuend auf die Atemwege
Knoblauch, Sonnenhut, Schwarzer Holunder: stärken die Abwehrkräfte
Lavendel: beruhigt und wirkt gegen Stress
Anis, Königskerze, Salbei. lösen Husten
Lindenblüten: fördern das Schwitzen.
Diese Rezepte sind einfach nachzumachen und lindern Wehwehchen:

Holundersaft:
Er stärkt die Abwehrkräfte. Jetzt ist Erntezeit für die schwarzen Beeren. Für Saft die Früchte waschen, abstreifen, mit wenig Wasser kurz kochen. Abschäumen, filtern, in saubere Flaschen füllen und diese geschlossen 10 Minuten im Wasserbad sieden lassen.

Lavendel-Majoran-Umschlag:
Ein kühlender Umschlag mit aromatischem Lavendelwasser und Majoranöl hilft gegen Kopfschmerzen, z.B. bei Erkältungskrankheiten. 3 EL Lavendelwasser plus 5 Tropfen Majoranöl (Naturkostladen) in ca. 0,5 l kaltes Wasser geben. Leinentuch ins Wasser tauchen, auswringen und auf Schläfen und Stirn legen. Einwirken lassen, bis der Wickel warm geworden ist.

Salbeiwasser:
Mit Kratzen im Hals kündigt sich häufig eine Erkältung an. Salbeiwasser kann die Erreger abtöten (von Salbeianwendungen in der Stillzeit wird abgeraten). 2 TL getrocknete Salbeiblätter mit 100 ml kochendem Wasser überbrühen. Zugedeckt abkühlen lassen und durchsieben. Das Wasser mehrmals täglich zum Gurgeln verwenden.
Rundum gut: Kräuterspirale

Praktisch: Der Vorteil eines Beets in Spiralform liegt in seiner geringen Größe und den optimalen Standortbedingungen für verschiedenste Kräuter. In der erhöhten Mitte ist der Boden warm und trocken. Hier wachsen Rosmarin, Lavendel und Thymian. Weiter unten ist es feuchter und humoser. Das lieben z.B. Minze, Schnittlauch und Petersilie.
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